• Bunte Biomasse
  • Aktuelles
  • Downloads & Medien
  • Über uns
  • Kontakt
Lebensraum-Feldflur.de
  • Biogas aus Wildpflanzen
  • Ökologie
    • Pflanzensteckbriefe
    • Wildpflanzen als Lebensraum für Wildtiere
    • Wildpflanzen als Lebensraum für Insekten
    • Wildpflanzen für den Boden- und Gewässerschutz
    • Wildpflanzen und das Landschaftsbild
  • Ökonomie
    • Saatgutmischungen und Aussaat
    • Düngung und Pflege
    • Ernte und Ertrag
    • Energiepotential von Wildpflanzensilage
    • Codierung
    • Beratung
    • Wirtschaftlichkeit des Wildpflanzenanbaus
  • Politik
    • Förderung in Niedersachsen
    • Wildpflanzen im Rahmen der GAK
    • Vorschlag für eine Agrarumwelt- und Klimamaßnahme
    • Förderperiode 2014-2020: AUKMs der Länder
  • Projekte
    • Bunte Biomasse
    • Bienenstrom (BaWü)
    • Blühende Bioenergie Dorsten (NRW)
    • Ertragspotential heimischer Wildpflanzenmischungen
    • Farbe ins Feld (BRD)
    • GrünSchatz (NRW)
    • Mehrjährige Energiepflanzen für die Prignitz (BB)
    • NaTourEnergie (NRW)
    • Wildpflanzenprojekt Rhön-Grabfeld (By)
    • Wildpflanzen-Biogas (BaWü)
    • Überblick – abgeschlossene Projekte
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Blühende Bioenergie Dorsten (NRW)

Du bist hier: Startseite1 / Biomasse aus Wildpflanzen – eine Projektübersicht2 / Blühende Bioenergie Dorsten (NRW)

Projektträger

ODAS GmbH

Stadt Dorsten

Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH (WINDOR)

Laufzeit

2019-2023

Das Projekt

Ziel des Projektes ist es, den Anbau von Mais für Biogasanlagen teilweise durch Wildpflanzen zu ersetzen, um so die biologische Vielfalt zu fördern, Lebensräume zu schaffen und den Boden- und Gewässerschutz zu verbessern.

 

Blühende Bioenergie Dorsten

Das landwirtschaftlich geprägte Logistik-Unternehmen ODAS hat Landwirte als Partner gewonnen, organisiert über sie Flächen und den Anbau von Wildpflanzen, nimmt nach der Ernte auch die Biomasse ab und verarbeitet diese. Die Stadt Dorsten übernimmt die strukturelle Organisation des Projekts und WINDOR engagiert sich finanziell mit einer „Anschubhilfe“ (unter anderem, weil die Wildpflanzen weniger Ertrag für die Landwirte bringen als Mais).

Mehr Vielfalt in der Landwirtschaft – das ist allen Beteiligten ein großes Anliegen. Denn die Feldflur ist still geworden, da die Verluste an „biologischer Vielfalt“ dramatische Ausnahme angenommen haben. Vom Artensterben betroffen sind neben Wild- und Honigbienen, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten vor allem Feldvögel. Kiebitz, Grauammer oder Feldlerche sind vielerorts verstummt, die Zahl der Rebhühner ist europaweit seit 1980 um über 90 % eingebrochen. Der Kiebitz als heimischer Allerweltsvogel hat weit über 50 % seiner Population verloren. Diese Verlustrechnung in der Feldflur lässt sich an vielen anderen Arten weiter fortführen.

Es gibt viele theoretische Maßnahmen, die allerdings in der heutigen Zeit nur schwer Raum greifen und ihre Anwendung finden. Natürlich haben die aktuell angelegten Blühstreifen der Landwirte eine positive Wirkung. Allerdings müssen Maßnahmen zur Förderung des Arterhaltens und Artenförderung auch in die Fläche erfolgen. Dieses besonders vor dem Hintergrund der Veredelungsregion in der wir leben.

Mit dem Kooperationsprojekt Blühende Bioenergie Dorsten werden Flächen für die Biogasproduktion angelegt, die nicht mit dem höchst rentablen Mais bepflanzt sind. Durch ertragreiche, mehrjährige Wildpflanzenmischungen zur Biomasseproduktion kann der Mais anteilig ersetzt werden. Die Flächen bieten Bodenbrütern im Frühjahr Nistmöglichkeiten und das langanhaltende und vielfältige Blütenangebot verbessert die Nahrungsressourcen für Bienen und Schmetterlinge, wovon wiederum viele Vogel- und Fledermausarten profitieren. Durch den Anbau erfolgt eine Reduzierung der Stickstoffausträge und durch die mehrjährige Kulturführung wird bodenschonend gearbeitet. Gleichzeitig produzieren ertragreiche Wildpflanzenmischungen bis zu 40 Tonnen Frischmasse je Hektar, die bei einer einmaligen Investition im Etablierungsjahr jährlich geerntet werden können. Natürlich sind die wirtschaftlichen Erträge im Vergleich zum konventionellen Maisanbau geringer und somit ist eine Kompensationszahlung wichtig, um diesen Anbau in der Landnutzung zu etablieren. Dabei konnte auf mehrjährige Anbauversuche u. a. im Forschungsprojekt „GrünSchatz“ zurückgegriffen werden.

Das Projekt „Blühende Bioenergie für Dorsten“ soll einen bedeutenden Beitrag dazu leisten, den Anbau von pflanzlicher Biomasse als Substrat für Biogasanlagen enger an den Natur- und Artenschutz zu koppeln. Es ist höchst erfreulich, dass praktizierende Landwirte sich an das Projekt anschließen und den Maisanbau teilweise durch mehrjährige Wildpflanzenkulturen ersetzen wollen. Die Landwirte erhalten über das Projekt einen Ausgleich für Deckungsbeitragsverluste und werden kostenlos beim Anbau der Bestände und der Ernte des Aufwuchses beraten.

Info

Das Projekt ist in diesem Jahr zunächst mit wenigen Landwirten gestartet. Die Kooperationspartner sind jetzt schon auf der Suche nach weiteren Landwirten, die im nächsten Jahr als Partner mit in das Projekt einsteigen wollen. Ziel ist, zu den bisherigen Anbauflächen für Wildenergie weitere 50 Hektar zu gewinnen.

Kontakt

Hans Rommeswinkel

Umwelt- und Planungsamt, Telefon 02362 / 66 49 00, E-Mail hans.rommeswinkel@dorsten.de

Steffen Schirmacher-Rohleder

ODAS GmbH, Telefon 02362 / 95 22 890, E-Mail schirmacher@odas.biz

© Copyright Netzwerk Lebensraum Feldflur

Praxisratgeber Energie aus Wildpflanzen

Praxisratgeber Energie aus Wildpflanzen Hier können Sie den Praxisratgeber Energie aus Wildpflanzen herunterladen.

Impressum | Datenschutz | Kontakt

Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Weiternutzung der Seite, stimmst du die Verwendung von Cookies zu.

Einstellungen akzeptierenVerberge nur die BenachrichtigungEinstellungen

Cookie- und Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Notwendige Website Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.

Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.

Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.

Andere externe Dienste

Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.

Google Webfont Einstellungen:

Google Maps Einstellungen:

Google reCaptcha Einstellungen:

Vimeo und YouTube Einstellungen:

Einstellungen akzeptierenVerberge nur die Benachrichtigung