Marienkäfer auf Rainfarn

Der Rainfarn – ein wahres Multitalent

Der Rainfarn (Tanacetum vulgare), im Volksmund auch Wurmkraut genannt, ist eine mehrjährige Pflanze und häufig in der Agrarlandschaft zu finden, vor allem an Ackerrändern und wenig genutzten Bereichen  (Ödländer, Ruderalstandorte). Gelb blühend kann man die Wildpflanze vor allem zwischen Juli und September bestaunen. Dabei kommt dem Wurmkraut ökologisch eine große Bedeutung zu: Rainfarn bietet rund 80 verschiedenen Insektenarten einen Lebensraum. 24 von diesen Arten sind auf ihn spezialisiert. Eine reiche Insektenfauna findet hier Nahrung und Entwicklungsorte zur Fortpflanzung.

In mehrjährigen Wildpflanzenbeständen für die Biomasseproduktion spielt der Rainfarn ebenfalls eine tragende Rolle. Denn der Rainfarn, der Wuchshöhen von bis zu 1,60 m erreichen kann, ist einer der Hauptertragsbildner in den artenreichen Saatmischungen aus Wild- und Kulturpflanzen.

Welche weiteren besonderen Eigenschaften das Wurmkraut besitzt und woher der eigentümliche Name stammt erfahren Sie hier, in der neuen Rubrik „Pflanzensteckbriefe“.

Und hier geht es zum Bericht der Naturforschenden Gesellschaft Oberlausitz: „Insekten an Rainfarn (Tanacetum vulgare L.) als Beispiel für die Bedeutung von Wildkräutern in der Agrarlandschaft für die Entomofauna“