Aktionswoche Artenvielfalt - Wildpflanzen als Biogassubstrat schützen Bienen und Bauern

Jetzt 500 €/ha für Anbau mehrjähriger Wildpflanzen in Niedersachsen sichern

Viele landwirtschaftliche Betriebe in Niedersachsen haben bereits in diesem Jahr mehrjährige Wildpflanzen angebaut und dabei von der neuen Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen profitiert, informiert das 3N Kompetenzzentrum – Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V..

Die diesjährigen Sommeransaaten würden sich zurzeit erfolgreich auf den Flächen etablieren: Die schnellwüchsigen Kulturpflanzen wie Buchweizen, Phacelia und Sonnenblume bieten bereits ab dem Spätsommer ein gutes Nahrungsangebot für Bienen und Insekten sowie Deckung für zahlreiche Wildtiere. Einzelne Bestandteile der Mischung erzielen bereits im ersten Jahr eine schnelle Bodenbedeckung und gleichzeitig eine Beikrautunterdrückung, die sich günstig auf die Bestandsentwicklung auswirkt, vermeldet 3N weiter.

Für das kommende Anbaujahr 2022 muss der Antrag auf die Gewährung der Zuwendung von jährlich 500 €/ha für den 3-jährigen Verpflichtungszeitraum bis zum 30.11.2021 bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gestellt werden.

Die Wildpflanzen stellen eine neue Kultur zur Fruchtfolgeerweiterung dar und vereinen viele Vorteile, so die Experten: Die Humusbilanz verbessert sich und Nitratausträge in das Grundwasser werden verhindert. Zusätzlich beugt die ganzjährige Begrünung Bodenerosion vor und verbessert die Biodiversität in der Agrarkulturlandschaft.

Die Grundlage für die Förderung legten zwei Forschungsprojekte der Landesjägerschaft Niedersachsen und des 3N Kompetenzzentrums, die mit Mitteln des Landes Niedersachsen finanziert wurden. „Machen auch Sie mit! Vereinen Sie Artenvielfalt, Grundwasserschutz und Bodenqualität mit einer nachhaltigen Biomasseproduktion in der Fläche. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie und zum Anbau der mehrjährigen Wildpflanzen finden Sie unter www.wildpflanzen-niedersachsen.de“, werben die Initiatoren.

Stickstofffixierung durch Wildpflanzen - Gewässerschutz

Neues Projekt soll Gärreste -Einsatz für Wildpflanzenkulturen optimieren

Biogasanlagen sind in Deutschland vor allem in Veredelungsregionen mit entsprechend hohen Nährstoffüberschüssen verbreitet. Mit einem neuen durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderten Forschungsvorhaben soll nun die Anwendung von Gärrest-Düngern unter anderem auf Wildpflanzenkulturen zur Biomasseproduktion optimiert werden. Denn Gärreste stellen auf der einen Seite einen wertvollen Dünger dar, auf der anderen Seite steigen aber auch die Anforderungen an den Emissions-, Gewässer- und Klimaschutz. Im Vorhaben NAEHRWERT bewerten daher das Deutsche Biomasseforschungszentrum, die FH Münster und das 3N-Kompetenzzentrum Verfahren zur Gärrestaufbereitung hinsichtlich ihrer Kosten und praktischen Umsetzbarkeit. Eine Frage dabei ist, ob anlagennahe Dauerkulturen wie z. B. Wildpflanzen Gärreste während der nährstoffreduzierten Flüssigphase aufnehmen können. Dies würde potenziell deutlich längere und flexiblere Ausbringzeiten ermöglichen und die Lagerkapazitäten der Biogasanlagenbetreiber entlasten.

Weitere Informationen zu dem neuen Projekt finden Sie hier.

 

 

Mehrjährige strukturreiche Blühflächen

Neues Erklärvideo zu strukturreichen Blühflächen veröffentlicht

Viele der ehemaligen „Allerweltarten“ sind heute selten. Besonders in der Agrarlandschaft ist dieser Artenschwund in Deutschland zu beobachten. Mehrjährige, strukturreiche Blühflächen können vielen Arten einen Lebensraum bieten. Nun gibt es ein neues Erklärvideo über das Prinzip von strukturreichen Blühflächen.

Biogasfachtagung „Biogas aus Stroh, Gülle & Co“ am 25./ 26. August

Die mittlerweile 6. Heidener Biogasfachtagung „Biogas aus Stroh, Gülle und Co“ findet auch in diesem Jahr wieder digital statt. Der Themenschwerpunkt am ersten Tag der Veranstaltung, der 25. August 2021, sind alternative Substrate für die multifunktionale Landwirtschaft.

  • Gleich der Einführungsvortrag von Prof. Dr. Walter Stinner vom DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum geht in die Vollen. Stinner zeichnet das Bild von Biogas als Schlüsseltechnologie einer produktiven, enkeltauglichen Landwirtschaft.
  • Und dann geht es sofort in die Praxis. Josef Höckner lädt uns virtuell zu einem live-Rundgang über seine Biogasanlage in Österreich, in der bereits seit vielen Jahren landwirtschaftliche Reststoffe vergärt werden.
  • Am Nachmittag geht es gleich um neueste Forschungsergebnisse zur Strohpelletvergärung und um Rübenblätter als Energierohstoff
  • Dicht gefolgt von Maisstroh-Erntetechniken. Stroh und Spreu zu Biogas ist ein Stichwort
  • Und natürlich der Wildpflanzenanbau, der u.a. von Niedersachsen gefördert wird. Auf dem Podium wird dazu auch das Pilotprojekt „Bunte Biomasse“ vertreten sein.

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Feldtermin Bunte Biomasse in Schleswig-Holstein

Auf 1,5 Hektar hat Bruno Hamerich mehrjährige Wildpflanzenkulturen angebaut. Der Landwirt aus Böbs beteiligt sich am Projekt „Bunte Biomasse“. Das Projekt wird gemeinsam vom Deutschen Jagdverband (DJV), der Deutschen Wildtier Stiftung und der Veolia-Stiftung durchgeführt. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. unterstützt das Projekt durch Kofinanzierung in Schleswig-Holstein. Mit dem Kooperationsprojekt „Bunte Biomasse“ soll deutschlandweit Mais durch ertragreiche, mehrjährige Wildpflanzenmischungen zur Biomasseproduktion ersetzt werden.

Um für mehr Akzeptanz von Wildpflanzen als Maisalternative zu werben, trafen sich deshalb die Präsidenten der Landesjägerschaft und des Bauernverbandes mit mehreren Pressevertretern. „Biodiversität ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung“, sagte Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes SH. Dabei gehe es nicht darum, den Mais komplett durch Wildpflanzen zu ersetzen. Vielmehr sollen kleinstrukturierte und vielfältige Flächen entstehen, die Hotspots der Biodiversität bilden, betonte Ansgar Aundrup, Agrarreferent des DJV.

Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein zeigte sich begeistert: „Bunte Biomasse ist ein Leuchtturmprojekt!“. Gleichzeitig forderte Heins vom Land eine Förderung von 500€ pro Hektar, damit Bioenergie aus Wildpflanzen ihr ökologisches Potenzial als Maisersatz entfalten kann. „Energie aus Wildpflanzen ist eine produktionsintegrierte Maßnahme und kombiniert Arten-, Gewässer-, Bodenschutz und die Förderung der Artenvielfalt miteinander“, so der LJV-Präsident weiter. Insgesamt neun Landwirte beteiligen sich in Schleswig-Holstein an dem Projekt. Bis 2024 sollen Wildpflanzen deutschlandweit auf 500 Hektar Mais ersetzen.

Die Vorteile von mehrjährigen Wildpflanzenkulturen sind vielfältig. Die Wildpflanzen sind für fünf Jahre ausgelegt und können an unterschiedlichsten Standorten angebaut werden. Natternkopf, Fenchel, Malve und Co. senken zudem die Produktionskosten durch geringeren Arbeitsaufwand, senken die Bodenverdichtung, bieten ganzjährige Begrünung und schaffen zusätzlichen Lebensraum für Wildtiere und Insekten. Die Verminderung des Wildschadensrisikos ist ebenso ein positiver Effekt. Die mehrmonatige Blühphase schafft zudem Akzeptanz in der Bevölkerung.

Bunt statt grün - im Gespräch über Bunte Biomasse

Energie aus Wildpflanzen soll künftig auch in Baden-Württemberg gefördert werden

In Baden-Württemberg hatte die elobau Stiftung zu einem Webinar rund um die Energieproduktion aus Wildpflanzen eingeladen. Dabei gab es einen vielversprechenden Ausblick: Raimund Haser (MdL) berichtete, dass in Baden-Württemberg ab 2023 über das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum eine Fördermaßnahme für die mehrjährigen Wildpflanzenkulturen zur Biomasseproduktion geplant ist.

Menschen über Bunte Biomasse

Richtig gesehen: Da steht Olympiasieger Schorsch Hackl mit Sommerhut statt Rodellhelm inmitten Bunter Biomasse. Denn die Wintersportlegende ist Deutschlands Biogasbotschafter Nr. 1 und hatte in der laufenden Aktionswoche der Artenvielfalt des Fachverbandes Biogas viel zu tun. Aus Anlass der Aktionswoche Artenvielfalt hat das Netzwerk Lebensraum Feldflur diverse Akteure rund um den Anbau von mehrjährigen Wildpflanzenmischungen zur Biogasproduktion in Szene gesetzt.

Das es weit mehr Möglichkeiten zur Biomasseerzeugung als Mais und andere Getreidearten gibt, ist inzwischen auch in Politik und Gesellschaft angekommen. Mehrjährige Wildpflanzenmischungen können den Artenschutz und die Biogaserzeugung vereinen. Die Landwirte, die diese „Bunte Biomasse“ anbauen, leisten einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl: Sie schützen die Biodiversität, den Boden und das Grundwasser. Aber sie verzichten auch auf einen Teil der Erträge im Vergleich zu herkömmlichen Biomassekulturen. Hier ist die Politik gefragt, Anreize für nachhaltigeres Handeln zu setzen. In Niedersachsen hat das bereits geklappt. Und auch in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern soll in den nächsten Jahren eine Förderung über die Agrarprogramme der Länder ermöglicht werden. Darüber hinaus gibt es deutschlandweit mehrere Pilotprojekte wie etwa Bunte Biomasse, die den Anbau fördern. Dennoch werden in Deutschland aktuell nach Schätzungen des Netzwerks Lebensraum Feldflur nur auf rund 1.500 ha mehrjährige Wildpflanzenkulturen angebaut.

Bunte Biomasse live vor Ort erleben

Einladung – Bunte Biomasse live vor Ort erleben

Am Donnerstag, den 22. Juli besuchen die die Präsidenten des Bauernverbandes Schleswig-Holstein Werner Schwarz und des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein Wolfgang Heins einen Standort des Projektes „Bunte Biomasse“ in Schleswig-Holstein.

Gemeinsam mit dem zuständigen Referenten Ansgar Aundrup (Deutscher Jagdverband e.V.) und dem Betriebsleiter Bruno Hamerich werden sie über das Projekt Bunte Biomasse informieren und eine Anbaufläche für mehrjährige Wildpflanzenkulturen zur Biogaserzeugung zeigen.

Seit dem Frühjahr 2019 setzen die Veolia Stiftung, der Deutsche Jagdverband und die Deutsche Wildtier Stiftung ein erfolgreiches Modell zum Schutz der Biodiversität in den Agrarlandschaften in die Praxis um: Mit dem Kooperationsprojekt „Bunte Biomasse“ soll deutschlandweit Mais durch ertragreiche, mehrjährige Wildpflanzenmischungen zur Biogasproduktion ergänzt werden. Dazu engagieren sich Landwirte und Biogasanlagenbetreiber, die einen kleinen Teil ihrer Maisanbaufläche durch mehrjährige Wildpflanzenkulturen ersetzen.

Die Landwirte erhalten über das Projekt „Bunte Biomasse“ und mit Hilfe regionaler Unterstützer, wie dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. einen Ausgleich für Deckungsbeitragsverluste und werden kostenlos beim Anbau der Bestände und der Ernte des Aufwuchses beraten. Das Projekt wurde im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2020 ausgezeichnet.

Im Anschluss an das Gespräch besteht die Möglichkeit für Pressestatements. Dazu laden wir Sie herzlich ein:

Wann:             Donnerstag, 22. Juli 2021, 11 Uhr

Wo:                 Lindenweg 7, 23623 Böbs-Ahrensbök (Schleswig-Holstein)

Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, 21. Juli 2021, 14 Uhr unter info@ljv-sh.de

Und noch ein Tipp für Kurzentschlossene: Am Donnerstag, dem 15.07.2021, findet eine Online-Veranstaltung zum Thema Energie aus Wildpflanzen statt. Hier geht es zur Anmeldung (einfach klicken) 

Bunt statt grün Wildpflanzenevent

„Bunt statt grün“ – jetzt anmelden zum digitalen Wildpflanzenevent am 15.07.2021

Mehrjährige Wildpflanzenkulturen führen in der Biogaserzeugung derzeit eher noch ein Schattendasein. Dabei bietet dieses innovative Anbausystem, bestehend aus mindestens 25 verschiedenen Arten, wertvollen Lebensraum für Tiere und Insekten und kann einen wichtigen Beitrag zum Boden- und Grundwasserschutz leisten.

Die elobau Stiftung, die AG Wildpflanzenbiogas, der Landschaftserhaltungsverband Ravensburg und der Fachverband Biogas laden zu einer Onlineveranstaltung ein, um diesen ökologischen Beitrag zur Energiewende aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und haben für das 75-minütige Webinar spannende Gäste eingeladen:

Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands erneuerbare Energie e.V.
Georg Hackl, Olympiasieger im Rodeln und Biogasbotschafter
Werner Kuhn, Landwirt und Wildpflanzenexperte
Raimund Haser, MdL Baden-Württemberg und Sprecher des AK Umwelt, Klima und Landwirtschaft
Markus Frick, Biogaslandwirt und weitere mehr …
Moderation Peter Aulmann, elobau Stiftung

Hier gelangen Sie zu einer Videoaufzeichnung der Veranstaltung

Das live-Webinar findet am 15.7.21 um 19:30 Uhr statt.
Hier gehts zur kostenfreien Anmeldung:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_XS1ZvqkSRB-CXoDFrtuthg

Hier gelangen Sie zur Einladung des Wildpflanzenevents im PDF Format

 

Bunte Biomasse vor Ort erleben

Bis zum 15. Juli Anbau mehrjähriger Wildpflanzen in Niedersachsen beantragen

Der Anbau mehrjähriger Wildpflanzenkulturen für die Biomasseproduktion wird ab sofort in Niedersachen gefördert – so sieht es die nun veröffentlichte Richtlinie „Mehrjähriger Wildpflanzenanbau“ vor. Landwirte, die noch in diesem Jahr „Energie aus Wildpflanzen“ umsetzen und die Förderung in Anspruch nehmen wollen, müssen dies bis zum 15. Juli beantragen. Die Richtlinie ist ein wichtiger Teil bei der Umsetzung des „Niedersächsischen Weges„, der Landwirtschaft und Naturschutz wieder enger verknüpfen soll. Ermöglicht wurde sie maßgeblich durch das Engagement der Landesjägerschaft Niedersachsen und des 3N Kompetenzzentrums, die in den vergangenen Jahren zwei Pilotprojekte zu diesem Anbausystem umgesetzt hat.

Niedersachsen gewährt nach Maßgabe der neuen Richtlinie eine Förderung des Anbaus mehrjähriger Wildpflanzen in Höhe von 500 € pro Hektar und Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren. Ziel der Zuwendung ist die Etablierung einer ökologisch hochwertigen Ergänzung zum Anbau von konventionellen Energiepflanzen. Denn die artenreichen Saatmischungen aus Wild- und Kulturarten besitzen gegenüber herkömmlichen Biomasse(mono)kulturen wie Mais zahlreiche Vorteile: Sie fördern die Artenvielfalt und schützen auch den Boden und das Grundwasser. Die Mischungen aus mindestens 15 verschiedenen Arten (hier finden Sie die zu verwendenden Pflanzenarten) werden als Direktsaat nach frühräumendem Getreide eingebracht und müssen einmal jährlich beerntet werden. Da die für nahezu alle Standorte geeignete Mischung aus ein- und mehrjährigen Arten von Jahr zu Jahr von alleine wieder austreibt, ist nach Etablierung keine erneute Bodenbearbeitung und Einsaat nötig. Dies fördert die Bodenfauna und den Humusaufbau.

Aufgrund der geringeren Methanerträge je Hektar benötigt „Energie aus Wildpflanzen“ bis auf weiteres eine finanzielle Förderung. Die Antragsstellung in Niedersachsen erfolgt im Rahmen der Richtlinie „Mehrjähriger Wildpflanzenanbau“ über die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (hier klicken). Ab 2023 könnte die Förderung dann deutschlandweit z.B. im Rahmen der Vertragsnaturschutzmaßnahmen aus der 2. Säule angeboten werden. Das Netzwerk Lebensraum Feldflur hat dafür bereits im Frühjahr einen Vorschlag für eine Förderrichtlinie veröffentlicht.

Die nun erfolgte Förderung in Niedersachsen ist das Ergebnis von landes- und deutschlandweit mehreren Pilotprojekten, die „Energie aus Wildpflanzen“ in den vergangenen Jahren getestet und weiterentwickelt haben. Die Landesjägerschaft Niedersachen hatte u.a. ein Projekt zum Monitoring der Nährstofffixierung durch mehrjährige Wildpflanzen umgesetzt. Im Rahmen des Projektes Bunte Biomasse – Ressource für Landwirtschaft und Artenvielfalt wird der Anbau von mehrjährigen Wildpflanzen allein in Niedersachsen auf über 100 Hektar und in Zusammenarbeit mit knapp 50 landwirtschaftlichen Betrieben durch eine individuelle Beratung und eine jährliche Ausgleichszahlung umgesetzt. Durch das Projekt können damit Landwirte auch außerhalb Niedersachsens die Wildpflanzenkulturen rentabel anbauen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieerzeugung und dem Schutz der Umwelt leisten.