• Bunte Biomasse
  • Aktuelles
  • Downloads & Medien
  • Über uns
  • Kontakt
Lebensraum-Feldflur.de
  • Biogas aus Wildpflanzen
  • Ökologie
    • Pflanzensteckbriefe
    • Wildpflanzen als Lebensraum für Wildtiere
    • Wildpflanzen als Lebensraum für Insekten
    • Wildpflanzen für den Boden- und Gewässerschutz
    • Wildpflanzen und das Landschaftsbild
  • Ökonomie
    • Saatgutmischungen und Aussaat
    • Düngung und Pflege
    • Ernte und Ertrag
    • Energiepotential von Wildpflanzensilage
    • Codierung
    • Beratung
    • Wirtschaftlichkeit des Wildpflanzenanbaus
  • Politik
    • Förderung in Niedersachsen
    • Wildpflanzen im Rahmen der GAK
    • Vorschlag für eine Agrarumwelt- und Klimamaßnahme
    • Förderperiode 2014-2020: AUKMs der Länder
  • Projekte
    • Bunte Biomasse
    • Bienenstrom (BaWü)
    • Blühende Bioenergie Dorsten (NRW)
    • Ertragspotential heimischer Wildpflanzenmischungen
    • Farbe ins Feld (BRD)
    • GrünSchatz (NRW)
    • Mehrjährige Energiepflanzen für die Prignitz (BB)
    • NaTourEnergie (NRW)
    • Wildpflanzenprojekt Rhön-Grabfeld (By)
    • Wildpflanzen-Biogas (BaWü)
    • Überblick – abgeschlossene Projekte
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Archiv für die Kategorie: Allgemein

Du bist hier: Startseite1 / Aktuelles2 / Allgemein

Fachmann für blühende Biomasse

23. Februar 2018/in Allgemein/von Andreas Kinser

(Schwaebische.de vom 22.02.2018) Auf dem Hof der Familie Kuhn im unterfränkischen Güntersleben blüht es. Wie kein Zweiter kennt Werner Kuhn die blühenden Alternativen zum Mais bei der Biomasse-Produktion – und damit die Chancen für die Artenvielfalt durch blühende Biomasse.

Werner Huhn ist Landwirt, Jäger und Landschaftspfleger. Er ist aber auch der Mitentwickler von unterschiedlichen Blühmischungen, die blütenreiche, ganzjährige Deckung und Äsung für Niederwild und Insekten wie Bienen und Schmetterlinge bieten. Auch die Blühmischung „BG 70“ zur Biomasse-Produktion hat Kuhn gemeinsam mit der Firma Saaten-Zeller entwickelt. Er kennt die Ergebnisse verschiedener Projekte, die die ökologischen und ökonomischen Effekte von Wildpflanzenmischungen anstatt Mais zur Biomasse-Produktion untersuchten haben. Werner Kuhn ist deshalb als Berater für das Netzwerk Lebensraum Feldflur unterwegs und kennt zahlreiche Beispiele aus der Praxis, wie sich Landwirtschaft und Artenschutz erfolgreich ergänzen.

Den vollständigen Artikel in der Schwäbischen Zeitung finden Sie hier.

 

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2018/02/Beitragsbild_Werner-Kuhn_blühende-Biomasse-1.jpg 308 467 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2018-02-23 11:12:022018-02-23 11:16:17Fachmann für blühende Biomasse
Biodiversität bei Biogas

Biodiversität für Biogasanlagen

9. Februar 2018/in Allgemein/von Andreas Kinser

Dem ökonomischen Ertrag von Biogasanlagen steht oftmals ein Minus bei der Biodiversität gegenüber. Doch es gibt erprobte und betriebswirtschaftlich interessante Alternativen, bei denen keine chemischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden und die die Biodiversität in den Offenlandlebensräumen deutlich erhöhen: Biogas aus mehrjährigen Wildpflanzen. Der NABU Baden-Württemberg will nun in dem neuen Projekt „Biodiversität für Biogasanlagen“ Landwirte von diesem Anbausystem überzeugen und damit die Biodiversität stärker in den Focus der Energiewende stellen. Das Projekt ist auf 18 Monate angelegt und baut auf ersten landwirtschaftlichen Erfahrungen in diesem Bereich auf. Mit Workshops, Feldexkursionen und anderen Veranstaltungen werden Alternativen zum Maisanbau für die Biogasgewinnung aufgezeigt und die praktischen Erfahrungen der Landwirte zusammengeführt. Vermittelt wird dabei auch Know-how zu Anbau, Ernte und Naturschutzeffekten von Wildpflanzenmischungen sowie zur naturverträglichen Bewirtschaftung. Kooperationspartner sind das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg, die Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume, das Landwirtschaftliche Zentrum BW, der Fachverband Biogas, die Universität Hohenheim, der Landesjagdverband sowie weitere Institutionen. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier. 

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2018/02/Beitragsbild_NABU-BaWü-Biodiversität-Biogas.jpg 371 563 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2018-02-09 14:53:532018-02-09 14:58:19Biodiversität für Biogasanlagen
Rebhuhn Wildpflanzen für Biogas

Vorzeigeprojekt KLAr für Biogas aus Wildpflanzen

29. Januar 2018/in Allgemein/von Andreas Kinser

(noz.de vom 28.1.18/ LJN vom 5.6.17) Der Lebensraum- und Artenschutz spielt auch im Osnabrücker Land eine immer größere Rolle. Anfang 2017 hat daher die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON), der Kreislandvolkverband Melle e.V., die Jägerschaft Melle e.V. und die Stadt Melle eine Kooperation für ganz konkrete Naturschutzprojekte ins Leben gerufen. Im Fokus der „Kooperation Lebensraum und Artenschutz Melle“ (KLAr) stehen gefährdete Charakterarten der offenen bzw. halboffenen Kulturlandschaft wie zum Beispiel das Rebhuhn, der Rotmilan oder die Feldlerche. Im aktuellen Projekt von KLAr geht es um die Gewinnung von Biogas aus Wildpflanzen anstatt aus Mais.

Zu einem Interview mit Fritz Mithöfer, der in der KLAr die Jägerschaft vertritt, gelangen Sie hier.

Informationen und Hintergründe zu dem durch die EU und das Land Niedersachsen geförderten Projekt KLAr finden Sie hier.

 

 

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2015/07/Beitragsbild_Rebhuhn_Rolfes_DJV.jpg 654 993 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2018-01-29 13:58:272018-01-29 13:58:27Vorzeigeprojekt KLAr für Biogas aus Wildpflanzen
Niederwild Jagd Wildpflanzen

Niederwild-Eldorado in Westfalen

15. November 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

Der aktuellen Abonennten-Ausgabe der Jagdzeitschrift Wild und Hund (22/ 2017) liegt eine DVD bei, auf der eine sehr erfolgreiche Treibjagd im Münsterland auf Fasan und Hase geschildert wird. Jagdpächter Richard Schulte setzt sich dort mit viel Leidenschaft für die Niederwildhege ein. Neben der Prädatorenbejagung spielt für ihn die Vernetzung seines 600 ha-Revieres durch Wildschutzflächen eine wichtige Rolle. Dafür nutzt er Lebensraum-verbessernde Maßnahmen wie Miscanthus oder Blühstreifen als Agrarumweltmaßnahme. Knapp die Hälfte seiner Wildschutzflächen besteht aus Energie aus Wildpflanzen. Das Ergebnis sind eine der höchsten Kiebitz-Brutdichten in Nordrhein-Westfalen, Fasanen satt und gezählte Feldhasen-Dichten von über 80 Hasen je 100 Hektar.

Einen kurzen Trailer zur Wild und Hund-DVD finden Sie hier.

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2017/11/Beitragsbild-Waidblick.jpg 745 1131 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2017-11-15 11:48:242017-11-15 11:48:24Niederwild-Eldorado in Westfalen
Aktionswoche Artenvielfalt - Wildpflanzen als Biogassubstrat schützen Bienen und Bauern

Blütenmeer als erneuerbare Energie im Hochtaunus

14. November 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

(focus.de vom 13.11.17) Mancher Spaziergänger ist dieses Jahr aus der Anspacher Feldflur im Hochtaunuskreis mit einem bunten Blumenstrauß nach Hause zurückgekehrt. Doch eigentlich handelt es sich bei den vermeintlichen Flächen zum Selber-Pflücken nicht um von Landwirten angelegte Blühstreifen, sondern um Wildpflanzen zur Biogasproduktion. In Kooperation mit Power e.V., der Landwirtschaft in Hochtaunuskreis, der Rhein-Main-Deponie und der Unteren Naturschutzbehörde wurden bereits 2016 die ersten Biogas-Flächen aus Wildpflanzensaatgut angelegt. Über den gesamten Sommer und Herbst hinweg erfreute sich die Bevölkerung an den bunt blühenden Energiepflanzen, in denen sich Insekten, Vögel und weiteres Getier tummelten. Nun im Herbst war es soweit und die Wildpflanzen wurden geerntet und in den Deponiepark Brandholz gebracht, wo man aus ihnen Biogas herstellt.

„Der Zusammenarbeit aller Akteure ist es zu verdanken, dass eine artenreiche Wildpflanzenmischung anstelle zum Beispiel von Mais in die heute oft monotone Agrarlandschaft integriert werden konnte. So ist außerdem Lebensraum für die heimische Tierwelt geschafften worden. Derzeit brechen viele Insektenpopulationen zusammen, die Wildpflanzenflächen sind ein Mosaikstein dar, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken“, sagt Umweltdezernent und Erster Kreisbeigeordneter Uwe Kraft, der auch Vorsitzender von Power e.V. ist. Auch Markus Töpfer, Geschäftsführer der Rhein-Main-Deponie GmbH, ist überzeugt: „Im Rahmen dieses sehr charmanten Projektes haben wir neben der Erzeugung von erneuerbaren Energien auch etwas für den Naturhaushalt getan. Projekte dieser Art müssen wir unterstützen. Unser Wunsch ist es, in Zukunft noch mehr Flächen dieser Art in einem weiteren räumlichen Umfeld anzupflanzen“.

Landwirt Willy-Wulf Staehr kennt die vielen Vorteile der Biogasmischung für seinen Berufsstand: „Die Flächen können viele Jahre mit nur einmaligen Saatgutkosten genutzt werden. Wir müssen keine Pflanzenschutzmittel einsetzen, der Boden wird verbessert und es wird weniger Humus abgetragen. Das sind nur einige positive Nebeneffekte des Anbaus von Wildpflanzen für die Gewinnung von erneuerbarer Energie“.

Ein vom Netzwerk Lebensraum Feldflur in Auftrag gegebenes Gutachten über die Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion finden Sie hier. 

Die Wildpflanzenfläche kann sich auch den Artenschutz auf die Fahnen schreiben, denn die Bemühungen seitens des Kreises um das selten gewordene, ehemals heimische Rebhuhn werden hierdurch auch gefördert. Eine mit dem Anbau der vielfältigen Mischung einhergehende Optimierung des örtlichen Lebensraumes, sowie das Schaffen von Trittsteinbiotopen zur Vernetzung einzelner Lebensraumelemente sind ein weiterer positiver Effekt des Projektes. Die besondere Bedeutung der Flächen für Insekten und damit verbunden auch die Schaffung von Nahrungshabitaten für diverse Vogel- und Fledermausarten machen derartige Areale besonders wertvoll. Hinzu kommt die enorme Attraktivität der bestellten Ackerflächen für das Wild. Sie sollen das Wild von anderen, schadensanfälligen Kulturen zu einem bestimmten Maß ablenken. „Bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft gelingen wird, die Biogasproduktion häufiger in eine solch artenreiche Richtung zu lenken, die vor vielfältigem Lebensraum nur so trotzt“, so Dr. Dr. Dieter Selzer, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises.

Zu dem Artikel auf focus.online gelangen Sie hier. 

 

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2016/08/Beitragsbild-Saaten-Zeller-Walter-Bleeker.jpg 2463 3740 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2017-11-14 10:50:162017-11-14 10:53:24Blütenmeer als erneuerbare Energie im Hochtaunus
Energiepflanzen aus Wildpflanzen

Blühpflanzen für Umwelt und Auge

28. September 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

In Ostheim vor der Rhön sollen blühende Energiepflanzen statt Mais für die Biogasanlagen verwendet werden. 16 Landwirte aus Bad Königshofen und Ostheim haben die Zeichen der Zeit erkannt und Felix Schmidl von der Bioenergie Ostheim konnte die Bauern für das Projekt begeistern. Zukünftig werden 23 Hektar blühende Energiepflanzen, vor allem Wildpflanzen, angebaut, deren Biomasse dann in der Biogasanlage verwertet wird. Die Vorteile: weniger Monokulturen, weniger Nitrat im Grundwasser und blühende Landschaften für die immer weniger werdenden Insekten – und den Menschen. Die Initiative für das Pilotprojekt kam nicht von der EU oder dem Land, sondern von den Landwirten und Biogasanlagen-Betreibern selbst. Für die Gesellschaft, für Natur und Umwelt wollten sie etwas tun und haben selbst das Geld in die Hand genommen um die neuen Saatgutmischungen zu bezahlen.

Zu einem Filmbeitrag im Bayerischen Rundfunk gelangen Sie hier.

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2017/09/Beitragsbild_BR_Ostheim_Energiepflanzen.jpg 403 612 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2017-09-28 14:24:002017-09-28 15:21:17Blühpflanzen für Umwelt und Auge
Wildpflanzen Biomasse Energie

Landwirte wollen Förderung für Wildpflanzen-Anbau

10. Juli 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

(www.noz.de vom 09.07.2017) Josef Schröer ist ein Vorreiter beim Anbau von Wildpflanzen für die Biomasseproduktion. 2013 hat er sich dem „Netzwerk Lebensraum Feldflur“ angeschlossen und seither haben die Artenvielfalt und der Grundwasserschutz auf seinem Betrieb im südlichen Emsland profitiert. Bei einer Feldbegehung mit Landwirten und Lokalpolitikern machte er aber auch deutlich, dass das Vorhaben nur in größerem Stil erfolgreich sein könne, wenn die teilnehmenden Landwirte für diese Umweltmaßnahmen honoriert werden. Den Differenzbetrag zwischen dem Erlös von Mais- und Wildpflanzen für die Beschickung von Biogasanlagen bezifferte Schröer mit etwa 320 € pro Hektar. „Wenn man für die Artenvielfalt in der Feldflur etwas Sinnvolles machen will, geht es nicht ohne Förderung“, sagte der Landwirt, der zugleich auch Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachsen ist.

Positiv auch aus Sicht der Jäger

Ausgesprochen erfreulich seien die Erfahrungen mit Wildpflanzen zur Biomasseproduktion auch aus Sicht der Jäger. Das Wild finde in den mit zahlreichen mehrjährigen Wildpflanzen bestellten Flächen nahezu das ganze Jahr über Deckung und Futter. Die heimischen Wildpflanzen stellte Johann Högemann, Naturschutzbeauftragter der Jägerschaft Lingen, vor. So seien neben Beifuß, Eibisch und Schwarzer Flockenblume auch Großer Alant, Rainfarn, Steinklee, Lichtnelke und Wilde Malve vertreten. Die längeren Blühzeiten und großen Blühflächen verbessern das Nahrungsangebot für Insekten. Somit finden auch Fasanen- und Rebhuhnküken Insekten, die sie in den ersten Lebenswochen zwingend benötigen. Högemann machte den Erfolg deutlich. „Mittels diverser Wildkameras haben wir sieben Fasanengesperre bestätigt. Bei der Treibjagd wurden rund 60 Fasane auf einer Fläche von rund fünf Hektar gezählt. Auf eine Bejagung wurde dabei ausdrücklich verzichtet.“

Wenn er um die Mittagszeit in der Fläche stehe, höre er außer dem Summen der Insekten nichts mehr, wies Josef Schröer auf einen weiteren wichtigen Faktor hin. Die Bienen könnten hier über mehrere Monate Nektar sammeln. Die große Anzahl an Insekten locke auch viele Vögel an. Zudem würden die Vögel im Herbst und Winter ein großes Nahrungsangebot in Form von Samen vorfinden.

Chancen der Stickstoffbindung

„Meine Erfahrungen sind in jeder Beziehung positiv“, meinte Schröer. Beispielhaft ging er auf die Stickstoffverwertung ein. Diese sei sehr gut, obwohl ganz normal gedüngt werde. Auf mineralische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel könne weitestgehend verzichtet werden. Der Grundwasserschutz sei in dem Zusammenhang ein wichtiger Aspekt. Die oftmals geäußerten Bedenken, dass es auf den mit Wildpflanzen bestellten Äckern viel Unkraut gebe, konnte Josef Schröer an einem praktischen Beispiel widerlegen. Eine über vier Jahre mit Wildpflanzen bestellte Fläche war im Frühjahr umgebrochen und Mais gesät worden. Dieser Mais entwickelt sich genauso wie auf den benachbarten Äckern.

Den vollständigen Artikel in der Osnabrücker Zeitung finden Sie hier.

 

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2017/07/Beitragsbild_SchroerHoegemann_NeueOZ_HKrüssel.jpg 447 679 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2017-07-10 15:29:192017-07-10 15:29:19Landwirte wollen Förderung für Wildpflanzen-Anbau
Ausgleichsmaßnahem Open Grid Feldflur

Blüte, Biene, Biogas

3. Juli 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

(inFranken.de vom 01. Juli 2017) Unter dem Motto „Artenvielfalt auf dem Energieacker“ haben Forscher der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Landesanstalt für Wein und Gartenanbau aus Veitshöchheim (LWG) sowie des Technologie- und Förderzentrum Straubing (TFZ) auf Demonstrationsparzellen in der Nähe von Schwarzenau in Unterfranken unterschiedliche Energiepflanzen vorgestellt. „Optimierte Anbausysteme mit diesen Kulturen erhöhen die Artenvielfalt auf dem Acker, reduzieren Erosion und Krankheiten und besitzen eine positive Wirkung auf den Humushaushalt und die Bodenfruchtbarkeit“, erläuterte Maria Bär, Projektkoordinatorin für Biomasse an der LfL. Auch Dauerkulturen wie die durchwachsene Silphie und Wildpflanzen fänden immer häufiger ihren Weg in die Biogasanlage. Sie liefern nicht nur Biomasse, sondern auch hochwertige Lebensräume für Wildtiere.

Chancen für Bienen und Imkerei?

Im Anschluss an die Feldbegehung referierte Ingrid Illies vom LWG Fachzentrum Bienen zum Thema „Energie aus Wildpflanzen – Chancen für Bienen und Imkerei?“. „Wildpflanzen als Energiepflanzen können für Honigbienen in trachtloser Zeit wichtige Nektar- und Pollenspender sein“, stellte Illies fest. Ende Juli sei das Angebot an Nahrung für Honigbienen knapp. Hier könnten Wildpflanzenmischungen ausgleichen. „Aber nicht nur Honigbienen sammeln Nektar und Pollen, auch Wildbienen und weitere Blütenbesucher nutzen das Angebot“, so Illies.

Den vollständigen Artikel in infranken.de finden Sie hier.

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2016/08/Beitragsbild_Open-Grid-Europe_AE-Maßnahme.jpg 186 282 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2017-07-03 12:00:522017-07-03 12:00:52Blüte, Biene, Biogas
Praxisflächen Energiepflanzen

Jäger fordern mehr Artenvielfalt in der Kulturlandschaft

10. Mai 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

(FOCUS/ NOZ/ LJN 05.05.2017) Die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft war das Hauptthema der diesjährigen Mitgliederversammlung der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN). Der Präsident der LJN, Helmut Dammann-Tamke, forderte die niedersächsische Landesregierung auf, sich stärker für praxisnahe Programme für mehr Artenvielfalt in der modernen Agrarlandschaft einzusetzen. Er beklagte, dass die bisher von der Landesregierung angebotenen Agrarumweltprogramme häufig mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden und daher wenig praxistauglich seien.

Die intensive Nutzung der Agrarlandschaft ist einer der Gründe für den Rückgang der Zahlen von klassischen Feldbewohnern wie Rebhühnern, Feldlerchen oder Kiebitzen. Das sogenannte Greening habe aber nicht die erhofften Effekte zur Folge gehabt. Hier könne nun im Rahmen der Fortschreibung der Förderperiode zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2020 grundsätzlich gegengesteuert werden. „Eine zentrale Forderung von uns ist: der Anbau von Wildpflanzen zur Energiegewinnung muss greeningfähig werden“, so Dammann-Tamke weiter. „Die Wohlfahrtswirkungen und positiven Effekte auf die Artenvielfalt, die diese Wildpflanzen im Vergleich zum Maisanbau haben, sind enorm. “

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Landesjägerschaft mit dem Landwirtschaftsministerium, das in den Jahren 2013 bis 2016 durchgeführt und den ökologischen und ökonomischen Nutzwert solcher Wildpflanzenmischungen untersucht hat, seien sehr gute Ergebnisse erzielt worden – die Energiepflanzen seien eine echte Alternative zum Maisanbau. Ein in kürze erscheinender Abschlussbericht wird hierzu nähere Ergebnisse liefern.  Zudem zeigten erste Erfahrungen, dass diese Wildpflanzen den ausgebrachten Stickstoff fast vollständig verwerteten – Auswaschungen also wahrscheinlich sehr gering zu veranschlagen seien. Die Landesjägerschaft hat an das Land Niedersachsen einen entsprechenden Forschungsantrag gestellt, im Rahmen dessen dies gemeinsam mit dem 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe & Bioökonomie e.V. überprüft werden soll.

Werner Kuhn vom Netzwerk Lebensraum Feldflur präsentierte auf dem Landesjägertag zahlreiche Beispiele aus der Praxis, wie sich Landwirtschaft und Artenschutz erfolgreich ergänzen. Mit Interesse wurden die Erfahrungen mit dem Wildpflanzenanbau für Biogasanlagen aufgenommen. „Man kann viel erreichen, obwohl man nur wenig tut“, gab Kuhn den Jägern zahlreiche Tipps mit auf den Weg. Die Erfahrungen des Referenten untermauerte Johann Högemann, Naturschutzbeauftragter der Jägerschaft Lingen mit entsprechendem Zahlenmaterial aus mehrjähriger Versuchstätigkeit im Altkreis Lingen.

 

 

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2017/05/Beitragsbild_PrxFläSchild.jpg 671 1020 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2017-05-10 12:16:502017-05-10 12:39:28Jäger fordern mehr Artenvielfalt in der Kulturlandschaft

Watt aus Wildpflanzen

3. Mai 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

(Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben 8/2017) Mais ist ein viel genutztes Substrat in Biogasanlagen. Der damit verbundene großflächige Anbau steht allerdings in der Kritik. Mit Wildpflanzen kann die Fruchtfolge aufgelockert und das Bild in der Landschaft bereichert werden. Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft fördert den Anbau mit einem Projekt im Kreis Coesfeld, das in der vergangenen Woche vorgestellt wurde (weitere Details finden sich unter: www.kulturlandschaft.nrw). Werner Kuhn vom „Netzwerk Lebensraum Feldflur“ geht sogar noch einen Schritt weiter:

Er fordert dazu auf, den Artenschutz als selbstständigen Produktionszweig der Landwirtschaft zu begreifen.

Mit der heutigen Wirtschaftsweise gibt es seiner Meinung nach viele Verlierer wie Rebhuhn, viele Insekten und Fledermäuse. Zu den Gewinnern zählt er die Wildschweine.

Wildpflanzenmischungen können in Streifen große Schläge auflockern oder als ganze Fläche Lebensraum für seltene Arten bieten. Der große Vorteil besteht ab dem zweiten Jahr darin, dass die Fläche nur zur Gärrestausbringung und zur Ernte befahren werden muss. In der Zeit der Jungtieraufzucht herrscht Ruhe. Die Wildpflanzen lassen trotz einer Stickstoffdüngung von 170 kg N/ha nur 10 kg Nmin/ha nach der Ernte zurück. Wichtig ist nach Ansicht von Kuhn, dass die Wildpflanzenmischungen keine Gräser enthalten. Das bestätigte auch Steffen Schirmacher, Co-Geschäftsführer der ODAS GmbH in Dorsten. Die Biogasanlagenbetreiber setzen seit 2008 in leicht steigenden Umfang Wildpflanzen ein. Nach Erfahrung von Schirmacher wird die Mischung am besten nach Getreide-GPS direkt in die Stoppel gesät, ohne den Boden zu bewegen. Bei starker Verungrasung sollte vor der Saat eine Behandlung mit einem Glyphosat erfolgen. Bei Bedarf muss im Nachsaatjahr mit Kerb oder Fusilade nachgelegt werden, so die Aussage des Pioniers. 2016 haben die Wildpflanzenmischungen im Durchschnitt 41 t Frischmasse pro ha mit 33 % Trockenmasse gebracht. Die Ernte des Bestandes erfolgt bis Mitte August mit einem GPS-Schneidwerk oder einem reihenlosen Maisgebiss. Nach Aussage von Schirmacher wird die Anbaufläche im laufenden Jahr weiter wachsen.

 

Den vollständigen Artikel im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben finden Sie hier.

 

 

 

https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/08/Ernte-Wildpflanzenwiese-Oelde_bearb.jpg 843 1280 Andreas Kinser https://www.energie-aus-wildpflanzen.de/wp-content/uploads/2014/02/Kontakt1.png Andreas Kinser2017-05-03 16:14:552017-05-03 16:17:06Watt aus Wildpflanzen
Seite 10 von 15«‹89101112›»

Aktuelles

  • Projekt Bunte Biomasse mit neuen Konditionen verlängert17. Oktober 2023 - 15:48
  • M.Bischoff
    Online Beitrag auf Merkur.de: Erste Ernte für Bunte Biomasse in Grünbach/Eitting6. September 2023 - 5:00
  • C. Kemnade
    Bunte Biomasse in zehn Bundesländern etabliert – Projekt sucht noch Anbaulandwirte in Hessen und Schleswig-Holstein5. September 2023 - 8:44
  • Sarah Flach
    Neue Infobroschüre: Veitshöchheimer Hanfmix – Produktionsintegrierter Arten-, Boden- und Klimaschutz26. Juli 2023 - 13:40
  • Sabine Paltrinieri
    Neue Studie: Beschreibung des botanischen Erscheinungsbildes von Wildpflanzenmischungen als Grundlage zur Beurteilung ökologischer Potentiale25. April 2023 - 12:59

© Copyright Netzwerk Lebensraum Feldflur

Praxisratgeber Energie aus Wildpflanzen

Praxisratgeber Energie aus Wildpflanzen Hier können Sie den Praxisratgeber Energie aus Wildpflanzen herunterladen.

Impressum | Datenschutz | Kontakt

Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Weiternutzung der Seite, stimmst du die Verwendung von Cookies zu.

Einstellungen akzeptierenVerberge nur die BenachrichtigungEinstellungen

Cookie- und Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Notwendige Website Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.

Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.

Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.

Andere externe Dienste

Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.

Google Webfont Einstellungen:

Google Maps Einstellungen:

Google reCaptcha Einstellungen:

Vimeo und YouTube Einstellungen:

Einstellungen akzeptierenVerberge nur die Benachrichtigung